Haushoher Sieg und unnötige Niederlage

24. Juli 2016

Das erste Spiel gegen die Hannover Regents lief voll nach Plan für die Capitals. 13:0 hieß es am Ende. Die Offensive nutzte gekonnt die Schwächen der Pitcher aus, auf die Defensive war auch wie immer Verlass. In Spiel 2 sah das völlig unerwartet anders aus. Da hieß es 0:9, dann 3:12 und die Aufholjagd gelang knapp nicht mehr. Das Spiel ging 10:12 verloren. Kein Beinbruch, aber unnötig.

Im ersten Spiel war das Ganze schon nach dem ersten Inning entschieden, denn da stand es bereits 5:0 für die Capitals. Mit einem offensiven Feuerwerk am Schlag hatten die Bonner also begonnen. Im weiteren Verlauf gelang es den Hannoveraner Pitchern nur selten, die Strikezone zu treffen, und so sammelten die Bonner zahlreiche Walks. Diese führen automatisch zu Punkten, wenn dabei die Bases alle besetzt sind. So geschah es allein viermal im fünften Inning. Damit standen das Endergebnis von 13:0 und das vorzeitige Ende nach 7 Innings fest. Eric Brenk, Maurice Wilhelm, Chris Goebel und Adrian Stommel wussten sich besonders auszuzeichnen in der Offensive. In der Defensive war es wieder einmal Pitcher Sascha Koch, der in nur fünf Innings acht Strikeouts warf und so gemeinsam mit Eric Brenk, der in den letzten beiden Innings pitchte, das Shutout schaffte.

In Spiel 2 zeigten die ersten beiden Bonner Pitcher eine schwache Leistung. Nur so konnte es Hannover gelingen, zunächst auf 9:0 davon zu ziehen. Alle neun Runs gelangen im 3. Inning. Starting Pitcher Wilson Lee hatte schon in den ersten beiden Innings gewackelt, im dritten nutzten die Regents seine ungenauen Würfe gnadenlos aus. Lee verließ den Mound während Inning 3, aber Brian Lainoff erging es nicht besser. Erst Maurice Wilhelm machte dem offensiven Treiben der Hannoveraner ein Ende, den Headcoach BJ Roper-Hubbert aber bewusst erst spät im sechsten Inning brachte. Zu spät, wie sich später zeigte. Die Bonner Offensive blies zwar zur Aufholjagd bis zum Showdown im letzten Inning, in das die Capitals mit 8:12 gingen. BJ Roper-Hubbert und Daniel Lamb-Hunt erzielten gleich mal zwei Homeruns, 10:12 stand es also. Doch weitere Hits und somit Runs gelangen nicht. Daniel Lamb-Hunt, Vinnie Ahrens und Lennart Weller waren offensiv die besten Bonner.

Sechs Bonner beim All Star Game

Am kommenden Wochenende können die Capitals noch mal testen, und zwar gegen Paderborn. Danach gilt es in jedem Spiel der Best-of-5-Serie im Viertelfinale der Playoffs. Der Gegner entscheidet sich auch erst nächsten Samstag, derzeit haben Stuttgart und Haar die besten Karten auf Platz 4 in Gruppe Süd. Zwischendurch wird am 31. Juli das fielders-choice.de-All Star Game gespielt. Ins All Star Team wurden Daniel Lamb-Hunt und Chris Goebel gewählt, beim Gegner, der deutschen Nationalmannschaft, stehen vier Bonner in der Aufstellung: Vinnie Ahrens, Maurice Wilhelm, Sascha Koch und Eric Brenk.

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