Die Bonn Capitals haben ihre Tabellenführung in der Interleague eindrucksvoll verteidigt. Mit zwei souveränen Siegen gegen die Mainz Athletics (9:0 und 7:0) feierten die Bonner den nächsten Sweep und ließen den Gästen am gesamten Wochenende keinen einzigen Run. Ausschlaggebend war dabei vor allem eine überragende Leistung des Pitching Staffs, der in 18 Innings lediglich acht Hits zuließ.
Den Auftakt machte am Freitag ein ungefährdeter 9:0-Erfolg. Markus Solbach legte mit drei starken Innings den Grundstein, bevor Titus von Kapff die Mainzer Offensive sechs Innings lang dominierte. Der Rechtshänder erlaubte nur einen Hit und sammelte elf Strikeouts. Offensiv sorgte Danny Lankhorst mit vier RBIs für die größten Akzente, während Simon Bäumer (3 Hits), Maurice Bendrien (2 Hits, 2 RBIs) und die gesamte Bonner Line-up immer wieder Druck auf die Mainzer Defensive ausübten.
Auch am Samstag hatten die Athletics gegen die Capitals keine Chance. Niklas Rimmel überzeugte mit sechs Shutout-Innings und sieben Strikeouts, ehe Noah Lorenz, Luke Barrientos und Jakob Schoch den zweiten Shutout des Wochenendes perfekt machten. Am Schlag führten McCoy Pearce mit drei Hits sowie Maurice Bendrien und Danny Lankhorst mit jeweils zwei Hits die Offensive an. Für das Highlight sorgte Anthony Rodriguez Klinzing, der mit seinem Solo-Homerun das zwischenzeitliche 4:0 erzielte.
„Wir haben an diesem Wochenende in allen Mannschaftsteilen überzeugt. Unser Pitching war überragend, die Defensive hat fehlerfrei gearbeitet und offensiv haben wir unsere Chancen konsequent genutzt. Genau so wollen wir in die entscheidende Phase der Interleague gehen“, zeigte sich Sportdirektor Florian Nehring nach dem Sweep zufrieden.
Mit den beiden Erfolgen behaupten die Bonn Capitals ihre Spitzenposition in der Interleague. Am kommenden Wochenende wartet dann das große Finale der Interleague-Runde: Beim direkten Verfolger Heidenheim Heideköpfe geht es in zwei Topspielen um die bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs. Die Bonner reisen dabei mit viel Selbstvertrauen nach Süddeutschland.


