Caps mit Split im Spitzenspiel

12. Juli 2026

Die Bonn Capitals haben die Interleague-Serie gegen die Heidenheim Heideköpfe mit einem Split beendet. Nach einer bitteren 8:9-Niederlage am Samstag gelang den Bonnern am Sonntag mit einem überzeugenden 13:3-Erfolg die direkte Antwort. Durch den Sieg übernehmen die Capitals mit einer Bilanz von 10:4 wieder die Tabellenführung der Interleague. Heidenheim folgt mit 9:5 auf Rang zwei.

Das erste Spiel begann dabei nahezu perfekt für die Capitals. Mit einer starken Offensive erspielte sich Bonn bereits früh eine komfortable 8:1-Führung. RBI-Hits von McCoy Pearce, Simon Bäumer, Eric Kunze und Anthony Rodriguez Klinzing sowie ein weiteres RBI-Double von Pearce sorgten für den zwischenzeitlich deutlichen Vorsprung.

Auch Dovydas Neverauskas überzeugte. Der litauische Rechtshänder ließ in 3.1 Innings lediglich einen Hit zu und hielt die Heideköpfe ohne einen einzigen Run.

Doch im siebten Inning kippte die Partie. Heidenheim nutzte mehrere Walks und zwei Hits, erzielte fünf Runs und glich das Spiel aus. Im achten Inning gelang den Heidenheimern der entscheidende neunte Run, der von der Bonner Offensive nicht mehr beantwortet werden konnnte.

Am Sonntag präsentierten sich die Capitals von Beginn an entschlossen die bittere Niederlage des Vortags vergessen zu machen. Bereits in den ersten drei Innings erzielten sie acht Runs und legten damit den Grundstein für den Erfolg. Danny Lankhorst und Daniel Lamb-Hunt steuerten jeweils drei RBIs bei, Simon Bäumer steuerte einen Solo-Homerun bei und auch McCoy Pearce sammelte zwei Hits. Den einzigen Heidenheimer Höhepunkt setzte Gary Owens mit einem Three-Run-Homerun.

Starter Niklas Rimmel zeigte erneut eine starke Leistung. Der Rechtshänder absolvierte sieben Innings, ließ nur sechs Hits und drei Runs zu und dominierte die Gäste mit zehn Strikeouts bei keinem einzigen Walk. Luke Barrientos machte den Sack zu.

Sportdirektor Florian Nehring zog nach dem Wochenende ein positives Fazit: „Die Niederlage am Samstag war natürlich extrem ärgerlich, weil wir das Spiel kontrolliert und eine klare Führung hatten. Umso wichtiger war die Reaktion der Mannschaft am Sonntag. Wir haben Charakter gezeigt, uns den Split verdient und uns die Tabellenführung in der Interleague zurückgeholt.“

Mit nun 10 Siegen bei vier Niederlagen gehen die Capitals als Spitzenreiter in die letzten beiden Interleague-Spieltage und haben damit beste Chancen, sich eine hervorragende Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern. Am kommenden Wochenende steht dann die weite Reise in den Süden nach Regensburg am.

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