Caps wollen sich nicht überraschen lassen

Die Bonn Capitals peilen die nächsten beiden Siege an. Jedenfalls wollen sie sich von Wiederaufsteiger Dortmund Wanderers am Sonntag in deren Stadion nicht überraschen lassen. Die sind allerdings mit einem unerwarteten Split gegen Solingen in die Saison gestartet und verloren dann zweimal in Hamburg. Die Capitals haben mit 55:1 Runs in vier Spielen viel fürs Selbstbewusstsein getan.

Der Spielplan meint es gut mit den Bonn Capitals. Beide Wiederaufsteiger aus Berlin und Dortmund und Köln als erste Gegner ist kein schweres Startprogramm und lässt Gelegenheit, sich allmählich einzuspielen. Vorsicht ist in Dortmund aber geboten, denn der 8:4 Sieg gegen Solingen gelang mit elf Hits und acht Runs recht überzeugend. Vincente Velazquez, Pitcher Dave Paradela Oliveros und Kazuyuki Honno zeigten sich in der bisherigen Saison offensiv stark. An den Namen erkennt man schon, dass die Dortmunder einige ausländische Spieler am Start haben, allein vier gebürtige Venezuelaner mit spanischer Staatsangehörigkeit sind dabei. Die Coaches Roy Wesche und Marcus Börner übernahmen 2019 das Team und waren gleich erfolgreich mit dem Bundesliga-Aufstieg. Drei neue Spieler sind zur Saison 2020 zur Mannschaft gestoßen.

Koch Spieler der Woche

Die Devise der Capitals hat sich nicht geändert: „Wir bleiben auf uns selbst fokussiert und wollen uns von Spiel zu Spiel steigern“, so Spielertrainer Wilson Lee. Wobei an einigen Positionen schon fast das Optimum erreicht wird, wenn man die Leistung der Pitcher Sascha Koch und Zach Dodson gegen Köln zugrunde legt. Koch wurde nach seinen 12 Strikeouts in fünf Innings zum Spieler der Woche der Baseball Bundesliga gekürt. Doch natürlich wissen beide, dass stärkere Offensivgegner kommen werden, und dann wollen sie ebenfalls bereit sein. Auch die Bonner Offensivkräfte haben schon starke Leistungen gezeigt, allen voran Wilson Lee, Kevin van Meensel, Eric Brenk und Lennart Weller. Doch die Pitcher haben es ihnen oftmals nicht sehr schwer gemacht. Von daher ist die weitere Spielpraxis gegen einen nun etwas stärker eingeschätzten Gegner wichtig. Unerwartete Niederlagen sind dennoch nicht eingeplant, denn das Zwischenziel der Capitals ist klar: Die weiße Weste so lange wie möglich behalten und Erster in der Bundesliga Nord werden. 

Foto: Thomas Schönenborn

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