LLM: Licht und Schatten beim Start der Livepitchteams

Einiges zu besprechen gab es nach den ersten Spielen.

Mit einem eher ambivalenten Gefühl sind die Teams der Capitals in der Little League Major in die Saison gestartet.
Dabei legte das erste Team der Schüler unter Leitung von Charly Harrer zunächst einen fulminanten Start hin, als man die Senators auf eigenem Platz mit 6 zu 0 besiegen konnte. Maßgeblichen Anteil hatte dabei Simeon Lindt, der bei 17 BF 10 Batter per Strike out wieder ins Dugout schicken konnte und insgesamt nur 3 Hits zuließ. Zwar erlaubten auch die Düsseldorfer Pitcher den Bonnern nur 7 Hits, doch konnten die Caps diese in erfolgreiche Runs verwandeln. Entscheidend war hierbei das dritte Inning, in dem Simeon Lindt mit einem 2 RBI Double und Sean Lean mit einem RBI, die im ersten Inning durch Jonathan Brix erzielte 1 zu 0 Führung auf 4 zu 0 erhöhen konnten. Zwei weitere Runs im 5. Inning durch Alexander Staus und wiederum Simeon Lindt sicherten den ersten Sieg in der neuen Saison.
Ganz anders verlief dann Spiel 2. Jetzt waren es die Düsseldorfer, die mit ihrem starken Pitching durch Pepe Stockhaus und als Closer N. Konno ebenfalls 10 Strike outs servierten. Zwar konnten Jonathan Brix (3 Base on Balls) und Simeon Lindt (1 Base Hit) 4 Runs für die Caps erzielen, aber das war auch so ziemlich alles, was man dem starken Angriff der Düsseldorfer entgegensetzen konnte, die sich am Ende klar mit 15 zu 4 durchsetzten. So darf man gespannt sein auf das Rückspiel am 5. September in Bonn.

Viel zu tun hatte der Catcher der Saints hinter der Plate.

Gänzlich anders verlief es bei den Saints, dem zweiten Schülerteam unter dem Dach der Capitals. In dem von Thomas Tennigkeit neu zusammen gestellten Team hatten alle Spieler ihr erstes Livepitchspiel und mussten gleich gegen eines der besten Teams in Deutschland, die Cologne Cardinals antreten. 19 zu 0 hieß es am Ende. Dennoch war Coach Tennigkeit zufrieden: „Wir haben gegen eines der stärksten Teams in Deutschland gespielt! Da kann man von einem neuen Team, das noch ganz jung ist, kein knappes Spiel erwarten. Unsere Pitcher haben die Strikezone getroffen, wir haben selbst geschlagen und auch Outs erzielt, alles ok.“
Die Kölner ließen gleich zu Beginn ihren stärksten Pitcher auf den Mound, Tom Apfelbaum, der auch direkt die ersten drei Batter ausstrikte.Auch sein Nachfolger auf dem Mound, Finn Niemeyer, dominierte die Batter der Saints, so dass beide insgesamt nur 14 BF benötigten, um das Spiel zu gewinnen. Immerhin konnte im zweiten Inning Finn Sieben mit einen Hit, dem einzigen auf Seiten der Saints, erzielen. Aber weder er, noch seine beiden Mitspieler Joshua Pütz und Nils Ewert, die per Base on Balls auf Base gekommen waren, konnten über Home gelangen. Für die Saints übernahm Philipp Auweiler die Rolle des Starting Pitchers und konnte nach einem Base on Balls gleich beim zweiten Hitter ein Strike out erzielen. Das war es aber dann leider auch. 9 Runs erzielten die Kölner im ersten Inning, so dass die Saints im zweiten Inning Luc Tennigkeit als Pitcher brachten, ein Wechsel, der sich auszahlte. So konnte ein Spieler der Cardinals durch ein schönes Play zwischen Finn Sieben (Short Stop) und  (Helen Kunze) out gemacht werden. Darüber hinaus erzielte Luc Tennigkeit noch zwei Strike Outs, so dass die Cardinals statt 9 nur 4 Runs erzielen konnten. Leider führten dann jedoch fünf Base on Balls im dritten Inning dazu, dass das Spiel durch einen Rollover und aufgrund der Mercy Rule vorzeitig endete.

Das zweite Spiel musste leider wegen eines Gewitters im ersten Inning abgebrochen werden und wird am 4. September nachgeholt.

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