Klarer Sieg im Regen

9. May 2019

Bei Regen hatte es begonnen, kurzzeitig kam die Sonne raus, und Baseball wurde über nicht mal sieben Innings gespielt: Die Bonn Capitals haben im Abendspiel gegen die Wesseling Vermins wie erwartet klar mit 18:2 gewonnen. Dabei hat es ein bißchen gedauert, bis die Offensivriege ins Rollen kam, aber im vierten Inning war es dann soweit, da gab es kein Halten mehr und die Capitals erzielten gleich 13 Runs.

Bei den Capitals kamen von Anfang an wieder Youngster aufs Feld: Pitcher Philipp Racek und Rightfielder Anthony Rodriguez. Letzterer sorgte zusammen mit Lennart Weller für den Auftakt des Schlagreigens, nachdem die Vermins  zuvor sogar mit 1:0 in Führung gegangen waren, und beide erzielten dann auch die ersten Runs für Bonn. Wilson Lee, Adrian Stommel und Maurice Wilhelm erhöhten im dritten Inning auf 5:1. Bis dahin hielten die Wesselinger noch gut mit, aber im vierten Inning klappte dann nur noch wenig – bei den Capitals in der Offensive umso mehr. Acht Hits und 13 Runs hoben das Ergebnis auf 18:1. Dabei ging es gleich zweimal durch die Line-up der neun Spieler.

In die Karten spielten den Bonnern auch insgesamt sechs Fehler der Wesselinger Verteidigung. Bester Schlagmann war in dem Spiel wieder einmal Wilson Lee mit drei Hits, drei Runs und zwei RBI. Mit Stommel, Daniel Lamb-Hunt, Wilhelm, Chris Goebel, Weller und Rodriguez trafen gleich sechs weitere Spieler doppelt.  In der Verteidigung ließen die Bonner auch nichts anbrennen, Shortstop Eric Brenk und Secondbaseman Eddie Stommel zeigten dabei tolle Spielzüge. Pitcher Philipp Racek ließ in fünf Innings fünf Hits und zwei Runs zu und verbuchte den Win, René Wolf und Maurice Wilhelm machten den Sack zu.

Als das Spiel im siebten Inning vorzeitig endete, fing es gerade wieder an zu regnen. Dennoch war das Spiel ein gutes Warm-up für die Capitals für die beiden sicher schwereren Spiele am Wochenende gegen die Hamburg Stealers. Der Auftakt ist auch wieder ein Abendspiel am Samstag um 19 Uhr; Spiel 2 folgt am Sonntag um 13 Uhr.

Foto: Thomas Schönenborn