Caps ziehen einsam ihre Kreise

19. Mai 2018

Mit einem überragenden Maurice Wilhelm in der Offensive und einer Pitcherriege, die fast nichts zuließ, sicherten sich die Bonn Capitals die Siege Nummer 15 und 16 in dieser Saison. Ein klares 14:2 im ersten Spiel gegen die Bremen Dockers und ein enges, aber auch ungefährdetes 3:0 in Spiel 2 brachten die Capitals mit zurück aus dem Norden und ziehen einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze.

Dabei mussten die Bonner fast einen Kaltstart hinlegen. Denn trotz sehr früher Abfahrt in Bonn, führten Staus dazu, dass die Partie verspätet begann und die Spieler nicht viel Zeit zum Aufwärmen hatten. Das merkte man ihnen aber nicht an. Schon nach zwei Innings stand es 5:0 für das Team von BJ Roper-Hubbert. Eric Brenk startete das Spiel mit einem Double, gefolgt von einem Walk von Adrian Stommel und Hits von Maurice Wilhelm und Daniel Lamb-Hunt – und schon hieß es 1:0 durch Stommel. Lamb-Hunt überquerte kurze Zeit später die Homeplate zum 2:0. Im zweiten Inning gelangen gar drei Runs durch Danny Lankhorst, Kevin Lambertz und Kevin van Meensel. Dann gab es ein bißchen Durchschnaufen bei den Capitals, aber ohne Folgen, denn auf Bonner Seite spielte in der Abwehr wieder einmal Pitcher Sascha Koch überragend – er warf zehn Strikeouts in nur fünf Innings. Im fünften Inning legten die Bonner nach und führten mit 7:0.

Und dann kam die große Zeit von Maurice Wilhelm. Mit Eric Brenk und Eddie Stommel auf den Bases trat er im sechsten Inning an die Platte und schlug den Ball aus dem Stadion – Three-Run-Homerun und die 10:0 Führung. Damit aber nicht genug. Das gleiche Kunststück gelang Firstbaseman Wilhelm im neunten Inning. Wieder ein Homerun, dieses Mal mit Kevin van Meensel und Eric Brenk auf den Bases. Wieder also gleich drei Punkte und das 14:2. Den 11. Run hatte zuvor Kevin Lambertz erlaufen. Dass die Capitals überhaupt bis ins neunte Inning spielen mussten, war zwei Punkten der Dockers geschuldet, die sie im sechsten Inning gegen Nachwuchspitcher Nico Weber erzielt hatten. Felix Hofmann warf das Spiel souverän zu Ende. Insgesamt hatte Maurice Wilhelm vier Hits, sieben RBI (Runs batted in) und drei Runs auf seinem Konto, eine überragende Leistung.

Das zweite Spiel kam sehr viel zäher daher. Was natürlich auch an den beiden Pitchern lag. Giovanni
Binetti bei Bremen und Riley Barr für die Capitals hatten die Sache sehr gut im Griff. Barr aber um den entscheidenden Deut besser als sein Gegenüber, der fünf Hits und zwei Runs zulassen musste. Verantwortlich dafür war beide Male Spielertrainer BJ Roper-Hubbert. Im vierten Inning lief er nach einem Schlag von Lennart Weller über die Homeplate, im sechsten Inning verhalf ein Fehler der Bremer Defensive nach einem Schlag von Vincent Ahrens zum 2:0 durch Roper-Hubbert. Auf dem Bremer Mound übernahm dann Nico Miceli. Riley Barr warf insgesamt sechs Innings und sieben Strikeouts, keine Chance für die Dockers. Auch nicht gegen Maurice Wilhelm, der in diesem Spiel offensiv gar nicht zum Einsatz kam. Aber drei sichere Innings bis zum Ende des Spiels pitchte. Den Endstand zum 3:0 erlief Vincent Ahrens im neunten Inning. „Ich bin froh, dass ich auch den Nachwuchsleuten Spielpraxis geben kann, das kann im Laufe der Saison noch wichtig werden. Wir wollen uns auf all den Siegen nicht ausruhen“, so Roper-Hubbert.

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