Jugend-LL: Capitals mit versöhnlichem Saisonabschluss


Die Jugendlandesligateams der Capitals belegen in der Abschlusstabelle ihrer Gruppe Platz 2 und 3.
Starkes Pitching
Team 2 traf am 12. September bei seinem letzten Spiel auf heimischen Platz auf die Greyhounds aus Aachen und setzte sich souverän mit 22:2 durch. Zwar lagen beide Teams bei den Hits nah beieinander (Bonn 6 Hits, Aachen 5 Hits), doch profitierten die Bonner durch die Schwäche beim Newcomer Aachen in Sachen Pitching. 12 Walks und 2 Hit by Pitches ließen die Bonner Runner kontinuierlich die Bases besetzen und im entscheidenden Moment scoren. Umgekehrt ließ auf Bonner Seite Lars Riegel auf dem Mound nur einen Walk zu und schaffte 7 Strike Outs. Eine harmonische Teamleistung mit guter Disziplin – insgesamt gab es nur 2 Errors – ließen die Capitals vorzeitig als Sieger vom Platz gehen und Platz 3 in der Tabelle belegen.

Tapfer gekämpft und doch verloren

Am 19. September traten dann die Saints zu ihrem letzten Spiel gegen die Cologne Cardinals an. Sowohl die Kölner als auch die Saints waren bis zu diesem Tag ungeschlagen. Da jedoch zwei Leistungsträger im Ausland verweilen, zwei weitere mit den Caps im Softball in Düsseldorf im Einsatz waren und drei Spieler verletzungsbedingt fehlten, musste erneut mit dem letzten Aufgebot angetreten werden. Ein Glück war dabei, dass Jordan, der einen Tag zuvor die Caps beim Verbandsliga Duell gegen Köln als Catcher unterstützt hatte, als Startingpitcher zu Verfügung stand. Joshua Pütz übernahm in dieser Saison zum ersten Mal Platz hinter der Plate und machte seine Sache gut.

Nach zwei Innings stand es noch 6:6.

Und die beiden ersten Innings liefen zur Freude aller Beteiligten auch gut. Konnten die Cardinals das erste Inning mit 2:3 für sich entscheiden, ging das zweite Inning mit 4:3 an die Saints.
Da allerdings die Saints im dritten Inning zum ersten Mal nicht scoren konnten, nutzen die Cards die Chance, mit fünf Runs auf 11:6 davon zu ziehen. Die Saints konnten im 4. Inning zwar noch einmal durch einen Run von Jordan auf 11:7 verkürzen, denoch war der Damm gebrochen. Finn Sieben, der zwischenzeitlich den Job auf dem Mound übernommen hatte, pitchte zwar solide in die Strikezone, was aber den Kölnern zu pass kam, denn sie schwangen munter drauf los und trafen auch zum Leidwesen der Saints. Somit endete das Spiel vorzeitig mit 22:7. Dennoch waren die Coaches sehr zufrieden. Die zusammengesetzte Rumpftruppe, die unter schwierigen Bedingungen trainieren musste, hat den favorisierten Kölnern zwei Innings stand gehalten. Das Verhältnis von 3 zu 9 Hits zeigt ebenfalls, dass es ein gutes Baseballspiel war. Lediglich die fünf Errors auf Seiten der Saints waren dann doch ein wenig zu viel.

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