Knapp, aber die Serie hält

24. Juni 2018

Die Bonn Capitals haben sich sehr schwer getan bei ihrem Gastspiel in der Hauptstadt, aber die Serie hielt: Mit 4:1 und 4:3 besiegten sie die Berlin Flamingos und bleiben auch nach 26 Spielen ungeschlagen. Knapp wurde es vor allem am Ende von Spiel 2, als die Berliner noch mal nahe herankamen, aber letztlich scheiterten.

In Spiel 1 hatten die Flamingos zunächst keine Chance, denn Sascha Koch stand auf dem Mound. Der überragende Bonner Pitcher warf sechs Innings lang und ließ lediglich einen Hit zu bei neun Strikeouts. Mit seiner Feldverteidigung im Rücken bissen sich die Berliner die Zähne aus. Die Offensivkollegen hatten mit einem 1:0 im ersten Inning die Zeichen frühzeitig auf Sieg gestellt – nach Schlag von Daniel Lamb-Hunt punktete BJ Roper-Hubbert. Doch dabei blieb es lange. Es wollte fortan nicht so recht was gelingen in der Offensivabteilung. Lediglich Kevin van Meensel mit drei Hits und Lamb-Hunt mit zwei Hits überzeugten. Dann schlug Roper-Hubbert seinen dritten Homerun in den letzten Spielen und es stand 2:0. Für das 3:0 und das 4:1 zeichneten van Meensel und Lamb-Hunt verantwortlich. Die Capitals sammelten also eher mühsam ihre Punkte, und die Flamingos blieben nach ihrem 3:1 im siebten Inning in Schlagweite. Zu dem Zeitpunkt pitchte bei Bonn Youngster Nico Weber, Jan Jacob brachte das Spiel zu Ende. Das 4:1 konnte er halten und sicherte damit eine glanzlosen, aber verdienten Sieg.

Ein ähnliches Bild ergab sich in Spiel 2. Allerdings erst sehr spät im Spiel. Denn bis ins sechste Inning hatten die beiden Pitcher Riley Barr für Bonn und David Wynn für Berlin die Sache fest im Griff. Barr musste nur eine brenzlige Situation überstehen, als die Flamingos im vierten Inning bases loaded hatten – der Bonner Pitcher den entscheidenden Schlagmann aber per Strikeout auf die Bank schickte. Ab dem sechsten Inning sammelten die Capitals dann wieder wie schon in Spiel 1 in vier Innings vier Punkte durch Danny Lankhorst, Riccardo Migliore, Maurice Wilhelm und Eric Brenk. Wie schwer diese Führung fiel zeigt die Statistik: Lediglich vier Hits hatten die Capitals im ganzen Spiel, dazu aber rekordverdächtige neun Walks. Dadurch und mit drei Fehlern in der Verteidigung halfen die Flamingos mit bei der 4:0 Führung.

Und dann kam das neunte und letzte Inning und die Capitals halfen ihrerseits mit, dass die Flamingos plötzlich noch einmal bedrohlich nahe kamen. Eric Brenk, der auf dem Mound ab Inning 7 übernommen hatte, bekam Probleme und ein Fehler in der Bonner Verteidigung führten zum 4:2, dem auch noch das 4:3 folgte. Durchatmen bei den Capitals, als Brenk den letzten Schlagmann der Flamingos auswarf und das 4:3 Bestand hatte. Knapp, aber erfolgreich beendeten die Capitals ihre Reise in die Hauptstadt. Zur perfekten Normalrunde fehlen jetzt nur noch zwei Siege gegen Dohren an kommenden Wochenende.

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