Intensives langes Wochenende

30. Mai 2018

Auf die Spieler der Bonn Capitals warten anstrengende drei Tage: Zunächst werden am Donnerstag im Stadion Rheinaue die beiden Nachholspiele gegen die Cologne Cardinals gespielt (ab 12 Uhr), am Samstag geht es dann nach Paderborn zum Tabellendritten. Da heißt es haushalten mit den Kräften.

Das gilt natürlich vor allem für die Pitcher, denn zwei komplette Spiele in drei Tagen ist für einen Werferarm nicht sinnvoll und ohne Qualitätsverlust nicht machbar. Also gilt es für Headcoach BJ Roper-Hubbert, die richtige Mischung für seine vier Toppitcher und die weiteren Werfer zu finden. Glücklicherweise ist Markus Solbach immer noch dabei, er wollte um diese Zeit eigentlich schon in den USA sein, doch die Abreise verzögert sich. Gegen die Cologne Cardinals wird die zweite Pitcherreihe sicher viel Einsatzzeit bekommen. Aber Vorsicht ist geboten, denn obwohl die Cardinals erst vier Siege auf dem Konto haben, ist ihre Offensive nicht zu unterschätzen – das haben die zehn Runs gegen Dohren am Wochenende gezeigt. Das Spiel ging dennoch verloren, mit 10:19. Auch im Baseball ein ungewöhnlich punktereiches Spiel. Die Bonn Capitals sind eine hohe Hürde für die Kölner, denn dass ausgerechnet gegen die Nachbarn die Siegesserie von 18:0 Spielen reißt, kann sich keiner so richtig vorstellen.

Anders sieht das schon gegen Paderborn am Samstag aus. In den Hinspielen hatten die Capitals die Untouchables zwar mit 5:2 und 5:0 recht gut im Griff, aber die Paderborner verfügen etwa mit Pitcher Daniel Thieben über einen sehr gutem Mann auf dem Mound und zeigen immer wieder gute Spiele. Insgesamt wechseln Licht und Schatten bei Paderborn, mit 11:6 Siegen sind sie Tabellendritter. Gegen die starken Teams wie Solingen oder Dohren haben sie in dieser Saison gesplittet. Allerdings haben auch die Paderborner eine zusätzliche Belastung, sie müssen am Donnerstag im Nachholspiel gegen Solingen antreten – hier muss aber nur ein Spiel aufgrund eines Regenabbruchs nachgeholt werden, und es ist ein Heimspiel. Aki Evers, Daniel Hinz und Maurice Bendrien heißen die besten Schlagleute.

Die Bonner Offensivabteilung ist aber doch um einiges stärker. Mit Kevin van Meensel und Lennart Weller führen zwei Spieler die Statistiken an, die dort vor der Saison nicht unbedingt zu erwarten waren. Mit Maurice Wilhelm, Eric Brenk, Daniel Lamb-Hunt und BJ Roper-Hubbert haben die Capitals vier weitere Spieler mit einem sehr guten Schlagdurchschnitt , Adrian Stommel und Vincent Ahrens sind auch nicht weit weg. Geballte Offensivkraft also wartet auf die Gegner. Bleibt ein Augenmerk auf die eigene Defensive zu richten. Die Bonner Feldverteidigung steht sicher, aber den ein oder anderen Fehler hat sie sich schon erlaubt. Gegen die starken Paderborner heißt es für alle Mannschaftsteile: alles abrufen.

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