Dortmund Wanderers 1 - 14 Bonn Capitals

22. June 2014 - 13:00 at Hoesch Park

1Vier Spiele, vier Siege und keine Niederlage. Das ist die Bilanz der Bonn Capitals in dieser Saison gegen die Dortmund Wanderers. Nachdem das erste Spiel dank offensivem Feuerwerk der Gäste nach „Ten-Run-Rule“ vorzeitig – mit zweistelliger Differenz nach dem siebten Inning –mit 14:1 endete, sicherten sich die Bonner auch im zweiten Spiel mit 5:3 den nächsten Erfolg. Damit springen die Capitals wieder auf Rang zwei der Tabelle in der Bundesliga Nord, da Paderborn in Hamburg nicht über eine Siegteilung hinaus kam.

Bonns Offensive lief im ersten Spiel auf Hochtouren. Gleich im zweiten Inning packten die Caps einen Punkt nach dem anderen auf die Anzeigetafel:  Lennart Weller, Florian Nehring und Pau Sancho schlugen nacheinander Bälle die den Läufern das Punkten ermöglichten, sogenannte RBIs. Weller kam in seinem ersten Bundesliga-Einsatz der Saison gleich auf zwei dieser, ebenso wie der Spanier Sancho, Max Schmitz und Spielertrainer Bradley Roper-Hubbert.

Schmitz setzte auch gleich noch die Krönung obendrauf. Der 2-Meter-Hühne wird am Schlag immer besser und schickte bei seinem ersten Saison-Homerun auch gleich seinen Headcoach zum 7:0 über die Heimplatte. So gelangen der effektiven Capitals-Offense 14 Runs bei nur 18 Hits.

Spätestens bei der 10:0-Führung in der oberen Hälfte des dritten Innings war das Spiel entschieden. Es war das dritte Spiel in Serie, das die Bonner nach der „Mercy“-Rule vorzeitig aufgrund von mehr als zehn Punkten Führung gegen Dortmund gewannen. Und es war der erste Sieg des Jahres von Pitcher Moritz Sckaer. In fünf Innings ließ „Mo“ nur einen Run zu und verbuchte vier Strikeouts. Für die letzten beiden Durchgänge kam Sascha Koch auf den Wurfhügel.

Spiel zwei stand im Zeichen der Pitcher: Dortmunds Werfer Dennis Stechmann beschäftigte die Bonner Schlagleute über die gesamten neun Innings und schickte sechs Bonner per Strikeout zurück auf die Bank. Bonns US-Import Trevor Caughey blieb etwas mehr als sieben Abschnitte auf dem Wurfhügel, verbuchte in dieser Zeit aber herausragende 15 Strikeouts bei nur einem Gegenpunkt. Für ihn übernahm Max Schmitz im achten Inning, der zwar zwei weitere Runs einstecken musste aber auch mit drei Strikeouts den Sieg sicherte.

Offensiv überzeugte vor allem Routinier Florian Nehring. Der Veteran schlug gleich im ersten Durchgang einen Solo-Homerun zur 1:0-Führung. Nach neun Innings, in denen die Bonner im vierten und fünften je einfach punkteten und im achten Durchgang auf 5:1 davon zogen, hatte Nehring zwei eingeholte Punkte (RBIs), genauso wie Adrian „Eddi“ Stommel.

Spielertrainer Bradley Roper-Hubbert: „Im ersten Spiel lief alles zu unseren Gunsten. Es war schön zu sehen, dass Moritz [Sckaer] einen sehr guten Job gemacht hat und wir haben in beiden Spielen beeindruckende Defense abgeliefert. Im zweiten Spiel sind wir nicht so gut raus gekommen. Wir haben zwar 13 Hits gehabt, was gut war, aber wir haben nicht mehr so viel draus gemacht.

Das Paderborn in Hamburg verloren hat ist gut für uns. Aber es überrascht mich nicht, denn Hamburg hat ein gutes Team. Die werden uns am letzten Spieltag auch noch einmal auf eine harte Probe stellen. Ich bin froh, dass wir es jetzt wieder selbst in der Hand haben den zweiten Platz zu halten.“